Geschrieben von Berger Bildungsinstitut

am 11. Februar 2026

Was macht ein UX Designer / eine UX Designerin?

Als UX Designer:in gestaltest und optimierst Du digitale Produkte, um eine herausragende Nutzererfahrung zu schaffen.
Du entwickelst Benutzeroberflächen, Prototypen und Interaktionskonzepte, die Menschen intuitiv und effizient durch Apps, Webseiten oder Software führen.

Du setzt Designprinzipien, Usability-Anforderungen und Nutzerforschung präzise um und stimmst Dich eng mit Produktmanagern, Entwicklern und Stakeholdern ab. Dein Ziel ist es, digitale Produkte zu entwickeln, die nutzerfreundlich, ansprechend und funktional sind.

Welche Aufgaben hat ein UX Designer im Job?

Als UX Designer:in bist Du dafür verantwortlich, digitale Erlebnisse nutzerzentriert zu gestalten. Typische Aufgaben sind:

  • Entwicklung von Wireframes, Mockups und interaktiven Prototypen
  • Durchführung von Nutzerforschung, Interviews, Usability-Tests und Umfragen
  • Erstellung von User Flows, Informationsarchitekturen und Personas
  • Zusammenarbeit mit UI-Designern, Entwicklern und Produktteams zur Umsetzung von Anforderungen
  • Dokumentation von Designprozessen, Styleguides und Nutzerfeedback
  • Sicherstellen von Benutzerfreundlichkeit, Barrierefreiheit und Konsistenz über alle Produkte hinweg

So stellst Du sicher, dass digitale Produkte praxisnah, verständlich und benutzerfreundlich sind.

Welche Ausbildung braucht man als UX Designer:in?

Um UX Designer:in zu werden, gibt es verschiedene Wege:

  • Berufsausbildung: Viele starten mit Ausbildung in Design, Mediengestaltung oder Informatik.
  • Weiterbildung: Zertifizierte UX-Kurse oder Bootcamps vermitteln praxisnahes Know-how.
  • Studium: Studiengänge wie Interaction Design, Medieninformatik, Kommunikationsdesign oder Human-Computer Interaction bieten optimale Einstiegschancen.
  • Quereinstieg: Mit Grundkenntnissen in Design, Prototyping-Tools oder User Research und gezielten UX-Kursen kannst Du ebenfalls starten.

Neben formaler Qualifikation sind Kreativität, Nutzerverständnis und praktische Erfahrung in UX entscheidend.

Welche UX Weiterbildung ist die Beste?

Wenn Du Deine Fähigkeiten in UX Design ausbauen willst, kommt es auf Methodenkenntnis, Designpraxis und Nutzerforschung an. Eine besonders praxisnahe Option ist eine Weiterbildung beim Berger Bildungsinstitut – einem anerkannten Träger mit UX Design Kursen, die Dir echte Karrierevorteile bringen können.
Du lernst nicht nur das Erstellen von Wireframes und Prototypen, sondern auch Usability-Tests, Design Thinking und Interaktionsdesign.

Kann eine UX Weiterbildung über einen Bildungsgutschein der Arbeitsagentur für Arbeitssuchende gefördert werden?

Ja – eine UX Weiterbildung kann grundsätzlich über einen Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters für Arbeitssuchende gefördert werden.
Ein Bildungsgutschein wird ausgestellt, wenn eine Weiterbildung Deine Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessert, Deine Beschäftigungsfähigkeit erhöht oder eine berufliche Neuorientierung unterstützt.
Das Berger Bildungsinstitut bietet eine Vielzahl von UX Design Kursen an, die AZAV-zertifiziert sind. Mit einem Bildungsgutschein ist eine Weiterbildung kostenlos.

Kann eine UX Schulung auch für Unternehmen und berufstätige Arbeitnehmer:innen gefördert werden?

Ja, auch das ist über das Qualifizierungschancengesetz (QCG) möglich. Unternehmen können einen Antrag auf geförderte Weiterbildung stellen und erhalten je nach Betriebsgröße bis zu 100 % der Weiterbildungskosten erstattet, plus ggf. die Gehaltszahlung für die Zeit der Schulung.
Hierzu eignet sich der QCG Erstattungsrechner des Berger Bildungsinstituts.

Welche Tools und Technologien werden genutzt?

Als UX Designer:in arbeitest Du mit verschiedenen Tools und Plattformen, je nach Unternehmen und Projektanforderungen:

  • Figma – Für Wireframes, Prototypen und Interface-Design
  • Adobe XD / Sketch – Alternative Design- und Prototyping-Tools
  • InVision / Miro – Für Kollaboration, Brainstorming und Flow-Diagramme
  • UsabilityHub / Lookback – Für Nutzerforschung und Tests
  • HTML/CSS/JS Grundkenntnisse – Für bessere Kommunikation mit Entwicklern
  • Design Systems – Für konsistente Gestaltung und Wiederverwendbarkeit

Je nach Projekt können auch weitere Tools für User Research, Analyse oder Designautomatisierung eingesetzt werden.

Wie viel verdient ein UX Designer als Gehalt?

Das Gehalt eines UX Designers hängt von Erfahrung, Branche, Unternehmensgröße und Qualifikation ab.

  • Berufseinsteiger:innen: ca. 2.800–3.500 € brutto pro Monat
  • Mit einigen Jahren Erfahrung: ca. 4.000–5.500 € brutto pro Monat
  • Senior oder spezialisierte Rollen (z. B. UX Lead, Interaction Designer): bis zu 6.500 € oder mehr möglich

Weiterbildungen, Zertifikate oder Expertise in speziellen Tools erhöhen die Chancen auf ein höheres Gehalt deutlich.

Welche Voraussetzungen und Fähigkeiten sind wichtig?

Wichtige Voraussetzungen:

  • Kreatives und analytisches Denken
  • Grundkenntnisse in Design, Prototyping und Nutzerforschung
  • Erfahrung mit UX-Methoden (Usability-Tests, Personas, User Flows)
  • Strukturierte und lösungsorientierte Arbeitsweise
  • Team- und Kommunikationsfähigkeit

In welchen Branchen arbeiten UX Designer:innen?

UX Designer:innen arbeiten in vielen Branchen, da Nutzerzentrierung und digitale Produkte universell nachgefragt sind:

  • Industrie & Fertigung
  • Finanz- & Versicherungswesen
  • Handel & E-Commerce
  • Consulting & IT-Dienstleister
  • Gesundheitswesen & Pharma
  • Öffentliche Verwaltung

Auch in Marketing, Produktmanagement oder Startups sind UX-Kenntnisse sehr gefragt. Die Spezialisierung kann auf bestimmte Plattformen, Branchen oder Nutzergruppen erfolgen.

Was sind Jobs & Karrierechancen als UX Designer:in?

UX Designer:innen haben vielfältige Karrierewege:

  • Senior UX Designer / UX Lead – Verantwortung für komplexe Projekte und Designstrategien
  • Teamleiter:in / Produktmanager:in – Leitung von Design- und Produktteams
  • Interaction Designer / UI Designer – Spezialisierung auf Interface und Interaktionen
  • Consultant / Freiberufler – Beratung verschiedener Unternehmen bei UX-Projekten
  • Weiterbildung & Spezialisierung – z. B. in Usability Testing, Service Design, Design Systems oder UX Research

Mit gezielten Kursen und Weiterbildungen kannst Du Deine Qualifikation erweitern, neue Tools erlernen und Deine Chancen auf verantwortungsvolle oder spezialisierte Positionen deutlich steigern.

UX Designer oder UI Designer – was ist der Unterschied?
UX Designer:innen konzentrieren sich auf die Nutzererfahrung, also darauf, wie Menschen Produkte wahrnehmen, bedienen und erleben. UI Designer:innen gestalten primär die visuelle Oberfläche – Farben, Typografie, Buttons und Layouts. UX Design umfasst oft auch Research, Interaktionsdesign und Usability-Tests.

Reicht Figma oder Adobe XD aus, um als UX Designer zu arbeiten?
Für viele Projekte ja, aber für größere Teams oder komplexe Produkte sind zusätzlich Tools für Prototyping, User Testing, Kollaboration und Design Systems erforderlich. Kenntnisse in InVision, Miro oder Basiswissen in HTML/CSS können die Arbeit ebenfalls erleichtern.

Muss man als UX Designer programmieren können?
Nein, Programmierkenntnisse sind nicht zwingend erforderlich. Grundkenntnisse in HTML, CSS oder JavaScript helfen jedoch bei der Kommunikation mit Entwicklern und beim Verstehen technischer Umsetzungen.

Welche Spezialisierung bringt als UX Designer das meiste Gehalt?
Spezialisierungen in UX Research, Service Design, Interaction Design, Conversion Optimierung oder UX Management sind besonders gut bezahlt. Viele Weiterbildungen beim Berger Bildungsinstitut bieten Module zu diesen Themen an.

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